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Kings Canyon

Wir sind 1952 aus England hergezogen und es war ein Kulturschock. Es ist schön hier, aber die Abgelegenheit war ein wirklicher Schock für meine Mutter. Ihre Familie glaubte, dass wir in die Wüste gezogen sind.

Diese Leute dachten dabei an eine Wüste wie die Sahara, aber es besteht keine Ähnlichkeit. Es gibt so viele unterschiedliche Landschaftsformen und Farben. Diese ursprüngliche schöne Landschaft berührt dich.

Wir haben uns buchstäblich unseren Weg zu den Orten wie den Kings Canyon gebahnt. Wir waren natürlich nicht die ersten, aber es war trotzdem abgelegen und fast unzugänglich. Die einzigen Straßen waren die Flussbetten.

Es war Arthur Liddle aus Angas Downs, der uns in 60ern vom Canyon erzählt hat. Es war nur 200 km entfernt, aber wir brauchten zweieinhalb Tage, weil es keine Straßen gab. Man folgte einfach dem Flussbett.

Es war in einer Dürreperiode und man sah überall den wunderschönen roten, gelben und ockerfarbigen Sand. Wir zelteten etwa 50km vom Kings Canyon entfernt und in der Nacht, fing es an zu regnen und es gab ein riesiges Gewitter, so dass man das Echo in den Schluchten hören konnte.

So sahen wir den Canyon als erstes im Regen. Die Farben waren pastell anstelle der kräftigen roten Farben. Die Felsen in der Schlucht waren vom Wasser gabgerundet und glänzten im Regen. Ein wunderschöner Anblick.

Wir gingen zurück und umrundeten den Canyon. Dabei entdeckten wir das Plateau mit seinen abgerundeten Domformationen, die wie Bienenkörbe mit Straßen dazwischen aussahen. Darum nannten wir es "Die verlorene Stadt".

Als wir weiter gingen, kamen wir in ein Tal mit üppiger Vegetation, Palmen, Gummibäumme und viele andere Pflanzen. Daher tauften wir es den "Garten von Eden".

Es war unberührt, keine Wege, keine Fussspuren. Aber auch heute noch kann man diese Schönheit bewundern.

Pioniergeist

Der Outback Einheimische und Kneipenwirt Jim Cotterill entdeckt die Wunder Zentralaustraliens seit seiner Kindheit in den 60er Jahren.

Bei Familienausflügen spielte er in ausgetrockneten Flussbetten, hinterließ seine Spuren im Wüstensand und erkundete Schluchten.

Seine Familie erschloss den Tourismus in Kings Canyon, wo Sie heute unter den Sternen campen oder auf Entdeckungsreise gehen können.

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