Litchfield Nationalpark

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Florence Falls, Litchfield National Park

129 Kilometer südlich von Darwin liegt der Litchfield National Park.

Das erst 1986 zum National Park erklärte Gebiet ist ein kleiner Geheimtipp für Touristen und beliebt bei den „Locals“ (Einheimischen). Durch die Nähe zu Darwin ist der Litchfield National Park ein ideales Tagesausflugsziel. Wenn Sie den Park genauer erkunden möchten, nehmen Sie sich zwei bis drei Tage Zeit. Landschaftlich zeichnet sich der National Park aus durch üppige, tropische Vegetation, Steilwände aus Sandstein, Termitenhügel, ungewöhnliche Felsformationen sowie seine pittoresken Wasserfälle.

Der Litchfield National Park liegt im Gebiet der Tabletop Range, ein langes Sandsteinplateau. In den Monaten Oktober bis Mai, wenn es im Top End verstärkt regnet, tosen spektakuläre Wasserfälle donnernd in die Tiefe. Während der übrigen Monate, wenn der Wasserfluss sich etwas abschwächt, sind sie mit ihren natürlichen Pools die perfekten Orte zum Baden.

Die bekanntesten Wasserfälle heißen Wangi, Tolmer und Florence. Buley Rockhole ist ein kristallklarer, terrassenförmiger Wasserlauf, ideal zum Plantschen. Im Litchfield National Park gibt es ausserdem die Magnetic Termite Mounds, eine Art Termitenhügel, die nur in dieser Region zu finden ist.

Die Straßen im Litchfield National Park sind gut ausgebaut, so dass die Hauptattraktionen auf asphaltierten Strecken zu erkunden sind. Reizvoll sind aber auch die abgelegenen Gebiete des Nationalparks, die Sie mit einem Geländewagen erreichen können. Die Sandsteinformation Lost City und die Tjaynera Falls sind nur über Sandpisten erreichbar.

Am Eingang zum Litchfield National Park liegt der kleine Ort Batchelor. Reisende finden hier einfache Unterkünfte und einen Campingplatz. Auch ein Stopp auf der Schmetterlingsfarm oder im Coomalie Cultural Centre lohnen sich.